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 Krankenhaus Iyashi

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Saby

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BeitragThema: Krankenhaus Iyashi   Sa Jan 21, 2012 1:58 pm

Hier befindet sich das örtliche Krankenhaus, es hat eine Notaufnahme sowie eine Apotheke.

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Saby

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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   So Jan 22, 2012 5:26 am

Ich lag in einem Bett. Die Wäsche kratzte auf meiner nackten Haut. Ich versuchte mich umzudrehen. Aber mein Körper gehorchte mir nicht. Das machte mich stutzig. Ich versuchte meine Hand zu heben, aber die Decke war so fest um mich gewickelt, dass ich es nicht schaffte. Ich öffnete als erstes Meine Augen und wartete bis sie sich an das helle licht gewöhnt hatten. "ja, auch schon wach?" fragte eine fremde stimme, aber ich konnte das lächeln in ihrem tonfall hören. Ich fühlte mich furchtbar schwummrig und mein Hals war trocken. Ich konnte nicht wirklich weiter denken als bis zum Rand dieses Bettes. "wasser." sagte ich leise. Und ich sah wie die Stimme sich auf mich zubewegte, und ein Glas von irgendwoher bekam und mir an den Mund setzte. Gierig trank ich das halbe Glas auf einen Zug leer. Ich zwinkerte noch ein paar mal und dann sah ich wieder halb wegs klar. "wo .. Wo bin ich?" fragte ich die blonde weisgekleidete frau, die um mein bett herumging. Icj versuchte ihr nachzusehen, aber mein Nacken war steif. "du bist in einem Krankenhaus Schatz, du hattest eimen Autounfall. Du hast einige Rippenprellungen, dein Arm ist gebrochen, Einige knochen sind geprellt und du hast leichte innere Verletzungen und Abschürfungen" sie nahm das Clipboard vom Fußende des Bettes und schrieb irgendwas darauf. "du kannst froh sein, dass dir nichts schlimmeres passiert ist." ich schnaubte, was ein Helles Lachen bei der Ärztin auslöste. "wir haben dir starke Schmerzmittel gegeben, daher kommt deine schwummrigkeit. Die sollte aber bald vergehen." sie wandte sich zum gehen, drehte sich aber nocheinmal zu mir um und sagte:"du bist ein tapferes Mädchen". Mit diesen Worten verließ sie mein Krankenzimmer und ließ mich allein mit meinen Gedanken. Ich sah an mir herunter und befreite meinen Oberkörper und den Arm aus dem Deken gefängnis, um mir ein bisschen Luft zu verschaffen. Aber mein körper fühlte sich irgendwie falsch an, und taub. Mein linker Arm war vom ellenbogen bis zum handgelenk eingegipst. Die rechte hand war voller blauer flecken und abschürfungen vom Aufprall. Und ich befürchtete dass mein ganzer körper - einschließloch Gesicht - so oder so ähnlich aussah. Ich schauderte und sah mich in dem Zimmer um. Es war ein kleines Schmuckloses Zimmer, wo nur mein Bett, ein Nachttisch, und ein Fernseher an der Wand. Es war schrecklich, ich hatte nie verstanden warum sie Krankenhäuser so trist einrichten mussten. Als ob es nich hoffnungslos genug war, mit diesen ganzen Schläuchen und Kabeln überall, und dises ständige piepsen vom Herzmonitor. Ich schnappte mir das Teil vom Bett und ließ das Kopfteil ein wenig höher fahren. So lag ichda und sah aus dem Fenster auf den Krankenhausparkplatz. Sah die frischgebackenen Familien, wie sie mit den kleinen Neugeborenen nachhause fuhren, die Leute, die ihre Verwandten besuchten, und einmal sah ich sogar ein Krankenwagen, wie er mit Sirenengeheul einfuhr. Das geräusch ließ mich schrecklich zusammenzucken. Ausserdem ließ die Wirkung der Schmerzmittel langsam nach.

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Zuletzt von Saby am So Jan 22, 2012 9:21 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jack

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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   Mo Jan 23, 2012 6:20 am

cf: Einkaufszentrum Yashino

Die ganze Gegend war noch neu für mich, mir war warm, sehr warm, es kam durch den Adrenalin in meinem Blut, mein Herz klopfte wie verrückt. Ich suchte erstmal den Eingang, da ich ein wenig zu aufgewühlt war um den Eingang direkt zu sehen, als ich ihn dann auch mal sah lief ich ins Krankenhaus.
Im Gebäude angekommen ging ich dann nur noch. Am Empfang fragte ich eine farbige etwas dickere Frau mit Brille. "Entschuldigung, ist jemand... mit dem Namen 'Rin Saito' ... hier eingeliefert worden?" Fragte ich die Dame etwas aus der Puste. "Ja vor 10 Minuten wurde ein junges Mädchen in deinem Alter eingeliefert. Schwester Espinosa zeigen sie dem Jungen Herr bitte das Zimmer." - "Geht in Ordnung Schwester Roberts, komm kleiner." Eine kleine Spanische Krankenschwester mit langen lockigen Haaren sagte kleiner zu mir, auch wenn ich größer als sie war.. egal, sie ging mit mir durch das halbe Gebäude, und öffnete dann das Krankenzimmer. "Viel Glück.~" Sagte sie mir freundlich und ging wieder zurück zum Empfang. Ich öffnete die Tür leise und sah Rin im Bett liegen. Schuldgefühl breiteten sich in mir aus, wäre ich dort gewesen, wäre das nicht passiert...
~Verdammt...~ Ich ging vorsichtig näher ans Bett.
"Ehm.. hey.. Rin.. tut mir Leid.. ich... wäre ich geblieben, wäre das alles nicht passiert.. ich hätte da liegen sollen." Sagte ich zu ihr und guckte traurig.

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Takeshi Yamamoto ~ Wächter des Regens



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Reika

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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   Mo Jan 23, 2012 9:15 am

cf: Einkaufszentrum Yashino

Dort war es nun. Das Krankenhaus dieses mysteriösen Ortes. Waren die Menschen dort freundlicher, als diese die nur rumstanden, als der Unfall passiert ist? Naja, ich sollte mich nicht zu was Besserem zählen, immerhin stand ich auch nur rum, gefangen in Selbstmitleid. Die Worte von Lenalee schwirrten mir immernoch im Kopf herum, sie würde mich nicht verurteilen. Nicht hassen. Wie andere es getan hätten. Sie zitterte ein wenig als ich die Tür des Krankenhauses öffnen wollte, als hätte sie Angst. "Ganz ruhig, es wird nichts passieren." versuchte ich, sie zu beruhigen. Vergebens. Endlich traten wir ein, es schien alles normal. Wie man sich ein Krankenhaus halt vorstellt. Sehr weiß. Sehr groß. Eine Apotheke und ... genug andere Räume. Ich ging vor zum Empfang und unterhielt mich mit der älteren Dame, um herauszufinden wo das Zimmer denn nun war, in dem Rin liegen sollte. "Wurde hier kürzlich ein Mädchen eingeliefert?" - "Da müssen Sie schon genauer sein, wir haben viele Kunden..." - "Rin. Rin Saito ist ihr Name." erinnerte ich mich letztendlich, denn ich hatte tatsächlich bis eben ihren Nachnamen vergessen. Ich war nie gut darin, mir Namen einzuprägen. "Noch mehr Besuch? Ein junger Mann ist eben noch vorbei gekommen. Einfach den Gang entlang." Ein wenig lächelnd und erleichtert entfernte ich mich wieder vom Thresen. Inzwischen hatte sich auch Lenalees Hand von meiner gelöst. "Dort." sagte ich leise und zeigte zum Ende des Ganges. Langsam schritten wir dort auch hin. "Sie wird dir nicht böse sein." Mit diesen Worten öffnete ich die Tür und sah dort schon einen traurigen Takeshi und eine schwer verletzte Rin im Zimmer. "Geht es ihr schon besser?" fragte ich Takeshi, da ich nicht wusste, ob sie schon wieder sprechen konnte. Meine Stimme blieb monoton, wie am Anfang, wahrscheinlich war das vorhin nur ein Aussetzer. Bestimmt. Ich schritt zum Bett und starrte auf die Wunden, es würde schon verheilen, irgendwann. Immerhin wurde sie nicht von einer Granate getroffen. Still wandte ich mich wieder vom Bett ab und lies Platz für Lenalee, sie hatte ihr bestimmt mehr zu sagen als ich. Wiederum ließ mir die Tatsache keine Ruhe, dass an diesem Ort nichts Normales abläuft.
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Chris.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   Di Jan 24, 2012 9:48 am

Diese nette und dann diese kalte Art verwirrten mich. Wieso war er so? Und wieder diese nette Art. Irgendwie bekam ich ein komisches Gefühl. Aber so ganz zuordnen wohin, wusste ich noch nicht. Ich setzte mich auf die Bänke, als Kenji mit einer Dame sprach. Alles roch hier so extrem. Wie früher. Früher. Es war schon komisch. Alles lief ein bisschen zu schnell für mich. Aber wie ging es Rin. Sie hatte es überlebt, sie musste. Ich will lieber gar nicht dran denken, wie ich mich Verhalten würde wenn nicht. Und irgendwie kam mir alles so weit entfernt vor. Meine Augen guckten nur starr gerade aus, ohne jeglichen Emotionen. Dann standen sie da, vor ihrer Tür. Kenji ging als erstes rein. Er sprach mit Takeshi, doch dies nahm ich nur schwer war. Ich starrte Rin an. Wieder dieses Schuldgefühl. Näher trat ich an ihr Bett. Irgendwie war die Stimmung wirklich drückend. Das wegen mir. Ich atmete nur leicht ein und aus. Dann nahm ich leicht ihre Hand und lächelte dumpf. „Wie geht es dir bisher?“, fragte ich und konnte mich aber auch schon dafür schlagen. Wie wohl? Einer wild fremden das Leben rettet und nun hier so liegt. Ich wollte an nichts denken, nichts wissen von anderen außer Rin’s wohlbefinden.
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Saby

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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   Di Jan 24, 2012 10:06 am

Ich sah immernoch aus dem Fenster, als Takeshi reinkam. Ich zuckte ein wenig zusammen, was einen dumpfen Schmerz in meiner Brust auslöste. Bei seinem traurigen Anblick musste ich lächeln. "Hey, mach dir nicht soviele Schuldgefühle, ich lebe immerhin noch mehr oder weniger." Ich blickte an mir zu meinen Füßen herunter, "nur muss ich meine Knochen mal eine Runde neu ordnen." Ich hob den eingegipsten Arm ein wenig und grinste. In dem Moment kam Kenij in Gefolgschaft von Lenalee herrein.
Ich war zutiefst erschrocken darüber, wie traurig alle dreinblickten. Ich mein, wir kannten uns vielleicht seit ein paar Stunden, da sollte man nicht so traurig sein, weil ich im Krankenhaus lag. Ich sah Kenij an, er hat mich gefragt, ob es mir schon besser ging. Es war seltsam, denn bis jetzt hatte ich nicht viel mit ihm geredet. ich überlegte kurz und antwortete dann, mit einem Lächeln selbstverständlich:"ja, ich meine ich hab keine Schmerzen. Aber ich denke, dass liegt eher an dem da." Ich zeigte auf den Infusionsbeutel, aus dem ein Schlauch kam, der irgendwo in meinem Arm mündete. "mir ist manchmal noch ein wenig schwummrig, aber die Ärztin meinte, das vergeht bald." Dann kam Lenalee an mein Bett, sie sah schrecklich aus. Sie hatte eine wunde am Kopf und sah irgendwie verheult und zerstrubbelt aus. Ich schluckte und drückte ihre Hand. "mach dir bitte keine Sorgen, ja? ich komm schon klar." Ich lächelte zur Bekräftigung. Irgendwie kam mir die ganze Situation verkehrt vor, eigentlich waren sie diejenigen, die mir Mut machen hätten sollen, aber ich war hier die einzige die Witze riss, über diverse Schläuche die weiß gott was in meinen Körper leiteten, und lachte und lächelte. Könnte vielleicht daran liegen, dass ich noch ein bisschen zu war, von den Schmerzmitteln, die sie mir gegeben hatten. Aber vielleicht lag es auch daran, dass ich es nicht mitansehen konnte, wenn Leute traurig waren, und erst recht nicht, wenn sie wegen mir traurig waren.

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Chris.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   Mo Jan 30, 2012 8:59 am

Ich lächelte dann doch, ich sollte es. Irgendwie war die Stimmung hier eh ein wenig bedrückend. Wirklich sehr bedrückend. "Ist hier irgendwo ein Stift, ich würde nur allzu gerne drauf unterschreiben.", lachte ich dabei. Irgendwie hat die gute Laune von Rin wirklich angesteckt. So war es bei bei mir jedenfalls. Takeshi und Kenji schienen nicht wirklich fröhlich zu sein. Kenji irgendwie musste ich automatisch auf meine Hand kurz starren. "Da ist einer.", versuchte ich mich selbst abzulenken. Vorsichtig und mit viel Gefühl schrieb ich meinem Namen mit einem 'Hdl ♥' drunter. Sah doch gleich viel besser drauf. Wieder ein lächeln. "Du wirst hier schon bald rauskommen, hoffe ich mal."
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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   Mo Jan 30, 2012 9:36 am

Ich schaute ihr aufmerksam zu wie sie zuerst ihren Namen und dann ein Herz auf meinen Gips malte. Sie hatte eine schöne geschwungene Schrift. "Wenn ich den los bin, häng ich ihn mir im Zimmer auf." ich grinste. Grade als ich den Stift sah, wurde mir eigentlich klar, was dieser Gips bedeutete. Es war mein linker arm. mein linker. Ich konnte kaum meine Finger bewegen, geschweige denn einen Stift halten. Wie sollte ich jetzt schreiben?
Ich war kurz davor einen frustrierten seufzer loszulassen, aber dann erinnerte ich mich daran, dass ich eigentlich nicht alleine war. In dem Moment, als ich antworten wollte, stürmte ein kleiner dunkelhaariger Krankenschwester-Wirbelwind in mein Zimmer und sah kurz die Leute an die hier an meinem Bett standen, dann warf sie einen abwertenden Blick auf meinen Gips und die Unterschrift. Dann sah sie mich an und ihr Gesicht wurde von einem Lächeln erweicht. "Bettmach-zeit!" sie ging um mein Bett herum und schüttelte mir meinen Polster auf und zog meine decke wieder straff. "brauchst du irgendwas, schätzchen?" die anderen Menschen in meinem Zimmer ignorierte sie einfach. Ich überlegte kurz. "könnte ich vielleicht ein paar Blätter Papier und noch ein paar Stifte haben?" Die Krankenschwester schaute mich kurz schief an, und verschwand kurz. Nach ein paar Minuten kam sie wieder. "ich hab die aus der Kinderstation entwendet, also psscht." sie grinste und stellte die Buntstifte und einen Stapel Papier auf meinen Nachttisch. Ich lächelte breit. "dankesehr." Die Schwester strubbelte mir kurz durch die Haare. "ich mag dich kleine." mit den Worten verschwand sie aus dem Zimmer. Ich probierte inzwischen mal den Stift mit meiner Linken hand aufzuheben, aber es wollte mir nicht gelingen. Ich ließ es bleiben und nahm ihn mit der rechten hand. Ich fühlte mich wie ein erstklässler, der gerade zu schreiben lernte, als ich meinen namen oben rechts auf das Papier schrieb. Es sah wackelig, unförmig und komisch aus. Ich seufzte und sah Lenalee an. "Ich hasse dieses Teil jetzt schon." aber ich lächelte ein wenig. "ich hoffe auch, dass ich hier bald rauskomme."

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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   Mo Feb 06, 2012 10:46 am

Jemand kam rein. Eine dicke und unfreundlich aussehende Krankenschwester. "Die Besuchszeit ist vorbei. Bitte gehen sie. Alle." Schon schob sie mich raus. "Wiedersehen Rin. Wir kommen morgen wieder.", rief ich noch schnell und ergriff die Hand von Takeshi und Kenji. Als wir dann draußen waren, warf mir die Krankenschwester ein bösen Blick zu. Ich schrak ein wenig zurück. Komische Frau. Es war gar nicht so spät. Aufm Flur merkte ich, wie kalt mir war. Ich sah zu Takeshi und Kenji. "Ich gehe nach Hause.", meinte ich nur und ließ ihre Hände los, damit ich rausgehen konnte. Irgendwie klang es komisch. Würde ich wieder in mein richtiges zu Hause gehen oder dort, wo ich mit Kenji wohnte. Keine Ahnung. Irgendwie hatte ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, das ich ihn eh so da stehen gelassen habe. Beide eigentlich. Aber wiederum konnte ich einfach nicht bei beiden stehen. Es gab mir so ein komisches Gefühl. Voller Gedanken und Gefühle, machte ich mich auf den Weg.

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BeitragThema: Re: Krankenhaus Iyashi   Mo Feb 06, 2012 11:16 am

Einerseits war ich traurig, als die Krankenschwester meine drei Besucher einfach aus meinem Zimmer schob, andererseits war ich auch ein wenig froh darüber. Mit einem erleichterten Seufzer ließ ich mich zurück in mein Kopfkissen fallen. Es wurde schon langsam dunkel draußen. Wenn ich daran dachte, dass ich vor nichtmal zwei Tagen noch zuhause war, war es schon komisch, meine zweite Nacht hier schon in einem Krankenhaus zu verbringen. Ich drückte auf die Fernbedienung fürs Bett und versuchte mich halbwegs auf die Seite zu drehen, ohne mich in irgendwelche Schläuche zu verheddern. Ich zog meine beine so weit es ohne Schmerzen ging an und sah aus dem Fenster. Die Sonne ging schon langsam auf den Horizont zu. Ich überlegte mir, dass Takeshi zuletzt sehr schweigsam war, und eigentlich nur vor sich hingestarrt hatte, und fragte mich, ob das etwas damit mit meinem Unfall zu tun hatte oder ob ihm irgendetwas anderes beschäftigte. Später kam noch eine Schwester rein und wollte mir Essen anbieten, aber ich lehnte strikt ab. Obwohl die schwester einige Tricks versuchte, mich trotzdem noch zu überreden, weigerte ich mich weiter. Krankenhaus essen roch schrecklich, und schmeckte bestimmt auch nicht besser. Nach einiger Zeit schob auch die Krankenschwester ab, und ich konnte in ruhe aus dem Fenster in den Himmel starren, und zusehen wie sich das blau zuerst in Abendrot und schließlich in Dunkelblau verwandelte. Irgendwann als die Sterne anfingen zu schienen, sank ich in einen Traumlosen Schlaf.

Der Nächste Tag

"Morgen Schlafmützchen." weckte mich eine fremde aber doch irgendwie bekannte Stimme. Ich versuchte meine verkrusteten Augen zu öffnen und wollte automatisch meine Hände benutzen um sie zu reiben, aber eine davon war noch in Gips gepackt, ich stöhnte und benutzte nur meine rechte Hand, bevor ich ein paar mal blinzelte, und der blonden Ärztin in ihr strahlendes Gesicht blickte. Ich wollte mich zu ihr hindrehen, aber alles in mir pochte in einem dumpfen Schmerz, als ob mit jedem Herzschlag Gift durch meinen Körper jagte. Ich gab einen unartikulierten Laut von mir und strich mir die Haare aus dem Gesicht. "Es tut mir leid Schatz, aber wir können dir keine Schmerzmittel mehr geben, du hast schon die Höchstdosis gegeben." - "schon okey." murmelte ich noch im Halbschlaf, während eine Armada von Menschen in mein Krankenzimmer stürmte. Die Worte Tut mir leid. formte die Ärztin mit dem Mund und begann irgendein Fachchinesisch zu reden, mein Kopf dröhnte viel zu sehr um irgendwas mit zubekommen, aber das mussten die berühmt berüchtigten Visiten sein, die hier täglich stattfanden. Ich hörte stifte auf papier kratzen und irgendwelche Fremdwörter.
Nach zwei Minuten war das ganze Spektakel wieder vorbei und all die Menschen die mich mit ihren Augen untersucht haben, waren wieder aus meinem Zimmer verschwunden. Die ärztin blieb noch ein Moment. "in einer halben stunde bekommst du Frühstück, lass es dir schmecken." ich gab soetwas wie ein "danke" von mir, und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.

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