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 Einkaufszentrum Yashino

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Jack

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BeitragThema: Einkaufszentrum Yashino   Do Jan 05, 2012 1:34 pm

Ein kleines Einkaufszentrum, was so ziemlich alles für den Alltäglichen gebraucht wird. Büroartikel, Möbel, Elektronik etc.
Das Einkaufszentrum ist nicht zu riesig, aber auch nicht zu klein, es gibt 2 Etagen, und überall sind die kleinen Einzelnen Läden.
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Jack

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Do Jan 19, 2012 7:00 am

cf: Stadtpark No-Name

Rin, Kenji, Lenalee und Ich kamen schließlich im Einkaufszentrum an, wie durch Zufall gingen wir fast den direkten Weg zum Einkaufszentrum. Jirou und Kojirou holte ich zurück in die Box, da Haustiere nicht erlaubt waren. "Bis später Jungs."
"Also, das ging ja schneller als ich gedacht hätte." Sagte ich grinsend.
Ich schaute mich ein wenig um und sah Backgeschäfte, eine paar Fast-Food Ketten, kleine Juweliere oder Uhrenmacher. Einen Handy-Laden gibt es dort auch.. ~Ob die funktionieren? Mit unseren Handys gibt es ja keinen Empfang.~ Dachte ich mir als ich den Laden gesehen hab. Es gab auch eine Konditorei. Man roch alle möglichen Gerüche, für einen Hund wäre das ein einziges Wirrwarr, es roch generell ein wenig süßlich hier.
"Nett nett aufjedenfall, hehe. Aber zum alltäglichen Einkaufen ein wenig zu weit fürchte ich." Legte ich lächelnd fest.
"Wollt ihr vielleicht euch noch hier umsehen, was bestimmtes kaufen? Bummeln? Oder woanders hin?" Fragte ich freundlich die kleine Gruppe.

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Saby

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 8:53 am

Ich sah mich um. Das einkaufszentrum war so ähnlich aufgebaut wie das daheim, nur etwas größer, mit mehr Geschäften. Ich sah mich um und entdeckte auch sofort ein paar Kleiderläden die mir irgendwie bekannt vorkamen, nur seltsame Namen hatten. Ich runzelte kurz die Stirn, aber kümmerte mich nicht weiter darum, denn wie es aussah konnte ich mir sowieso allzubald keine neuen Klamotten kaufen. Mit dem Einkaufen hatte Takeshi allerdings sehr recht. Wenn ich den Haushalt schmeissen wollte, würde ich wohl irgendwo anders hin einkaufen gehen müssen. Ich kam mir irgendwie total komisch vor bei dem Gedanken, so wie eine selbstständige Frau Ende Zwanzig, die gerade mit ihrem Ehemann umgezogen war. Dabei war ich gerademal fünfzehn. Ich schluckte die aufsteigende Angst hart hinunter, und konzentrierte mich auf das was Takeshi sagte. Ich zuckte mit den Schultern, doch ich sah einen kleinen Coffeshop. "Ich würde gerne was trinken." meinte ich leise und sah die anderen an. "Will jemand mitkommen?" Ich lächelte automatisiert, von Takeshi kam keine Antwort, also richtiete ich meine Augen auf Lenalee. Es wäre bestimmt nett, sie mal näher kennenzulernen. dachte ich mir, und wo lernen sich Mädchen besser kennen als bei einer Tasse Kaffee! Dieser Gedanken ließ ein flüchtiges Grinsen auf meine Lippen huschen, dass allerdings so schnell wieder weg war, wie es gekommen war. "möchtest du mitkommen?" fragte ich freundlich, und sah ihr dabei in ihre Augen. Plötzlich fiel mir aber etwas ein, ich hatte doch gar kein Geld. Ich schluckte erneut und ich dachte daran, dass ich doch etwas geld in meiner Hose hatte. Ich hatte es von daheim mitgenommen. Also steckte ich meine Hand in meine Hosentasche und erfühlte zugleich einen Schein und ein paar Münzen. Es war die Währung von daheim. Aber wenn sie die nicht nehmen wollten war das ihr problem.

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Chris.

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 9:14 am

Irgendwie war Lenalee ein wenig abwesend. Das neue und das alles so schnell ging machte ihr ein wenig Angst. Sie versuchte es sich so gut es ging nicht anmerken zu lassen. Am liebsten würde sie mit jemand so abgeschottet sein. Dann holten Rins Worte sie wieder zurück. Sie lächelte Rin an. „Gerne. Ich hatte jetzt richtig Lust auf eine Tasse.“ Da Takeshi und Kenji irgendwie ziemlich abwesend waren und keiner wirklich von beiden Antworteten, sagte auch Lenalee nichts zu ihnen. Sie ging mit Rin einfach mit. Es war ein süßer kleiner Laden. Nicht zu groß, nicht zu klein. Die Atmosphäre war auch gut. Irgendwie fühlte sie sich wohl hier. Wenig traurig war sie schon. Früher ist sie immer mit Alen getroffen und sie sind in Cafes gegangen. Wie es ihm wohl gerade geht? Ein kleines seufzen entfuhr ihr. Es war schon schön hier und bis jetzt waren die Leute auch nett aber sie vermisste ihre Familie und ihre Freunde. Sie überlegte ob sie eigentlich Geld hatte. Doch kurzer Hand viel es Lenalee ein, das sie ein wenig eingepackt hatte. Es würde für paar Tassen bestimmt reichen. So setzte sie sich mit Rin an einem Tisch und öffnete die Karte. „Mal sehen, was es hier so gibt.“
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Saby

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 9:23 am

Ich freute mich sehr, das Lenalee mitgekommen war. Ich zog zu allererst einmal meine jacke aus, und hängte sie um die Stuhllehne. ich nahm mir auch eine Karte, obwohl ich eigentlich schon wusste was ich wollte. Nach der kurzen Überprüfung ob sie es auch hatten, legte ich die Karte beiseite und warf einen Blick aus dem Fenster, draussen schien das Leben irgendwie weiterzugehen. Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder auf Lenalee und überlegte kurz was ich zu ihr sagen könnte. Also fragte ich einfach das erstbeste, dass mir einfiel. "Was führt dich denn hierher, auf diese Insel?" Es würde mich wirklich interessieren, was die anderen Gründe waren. Takeshis Grund war ja nicht gerade berauschend spannend gewesen, obwohl ich mir immer noch nicht im Klaren war, was genau diese sachen zu bedeuten hatten. Ich schauderte und bemerkte, dass die Kellnerin schon eine Weile neben unserem Tisch stand. "Ja?" fragte sie höflich. Ich fing mich kurz wieder "Einen Capuccino bitte." bestellte ich. "und könnte ich bitte ein Glas Wasser dazu haben?" die Kellnerin nickte und schrieb sich alles auf einen Block. Dann wandte sie sich an Lenalee. "und was möchten Sie?"

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 9:51 am

Lenalee schaute hoch, als Rin ihr die Frage stellte. Eigentlich wollte sie sie auch beantworten, doch dann kam schon die Kellnerin. Mit einem lächeln beantwortete sie die Frage: „Ich hätte gerne einen Capuccino, danke.“ Mit diesen Worten reichte sie der Kellnerin die Karten und wandte sich wieder zu Rin zu. „Meine Gründe wieso ich hier gekommen bin?“ Sie überlegte selbst ein wenig und sah dabei nach draußen. Die unterschiedlichsten Menschen. Manche liefen schnell und den Blick jede Sekunde auf ihre Uhr gewandt, andere liefen langsam sahen sich um und wieder andere schien mit Freunden da zu sein. Gründe? Ihr Blick ging weiter und haftete and Kenji und dann an Takeshi. Doch dann wanderte ihr Blick zu Rin. „Eigentlich habe ich keine Gründe. Durch ein dummen Zufall bin ich hier. Nicht wirklich gewollt.“ Sie schwieg kurz und ihr grinsen verschwand. „Was ist dein Grund, warum du hier bist?“ Lenalee bemühte sich nicht um ein lächeln. Irgendwie wusste sie selber, das sie gerade nicht konnte.
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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 10:01 am

Ich seufzte. Sollte ich es ihr erzählen, oder nicht? Naja, ich muss ihr ja nicht alles erzählen. dachte ich und überlegte kurz wie ich denn beginnen sollte. "naja, eine - wie soll ich sagen - alte Dame, die mir furchtbar wichtig war, ist gestorben, und sie hatte eben nur mich, und hat mir alles vermacht. Und ich kam damit irgendwie nicht zurecht, es war soviel zu erledigen, und ich war immerhin noch ein Kind, und da kamen meine Eltern mit dem Prospekt an ..." ich verstummte und dachte einen Moment lang darüber nach, was ich gerade gesagt hatte. Stimmt das denn wirklich? fragte meine ach so liebe innere stimme. Ich schloss kurz die Augen und atmete tief durch. Daraufhin entschloss ich mich, dass Thema zu wechseln. "Und du und Kenij, wie lange kennt ihr euch denn schon?" Mich beschlich nicht das Gefühl, dass sie irgendwie zusammen waren oder so, dafür wirkten sie einfach nicht vertraut genug. Irgendwie fragte ich mich automatisch, ob Takeshi und ich irgendwie wie ein Paar wirkten, aber verwarf den Gedanken sofort wieder, wir beide kannten uns immerhin erst seit zwei Tagen.

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 10:26 am

Aufrichtig hörte sie zu. So war das also. Lenalee wollte es genauer wissen, fragte aber nicht und machte keine Andeutung. Sie wusste selber, das manche Themen lieber nicht weiter ‚gekaut’ werden müssen. Doch dann kam die überraschende Frage mit Kenji. Ein seufzen entfuhr ihr. „Eigentlich nicht so lange. Seit dem ich hier bin. Wir wohnen zusammen.“ Sie nahm ein kleinen schluck von ihren Capuccino und redete dann weiter: „Wie lange kennst du Takeshi. Ihr macht nicht gerade ein unvertrauten Eindruck.“ Klang das wie eine Unterstellung. Lenalee war sich unsicher. Sie hoffte nicht, dass sie damit Rin zu nahe getreten sei. Aber jetzt vom Thema abzulenken. Sie Trank wieder ein schluck und entschied sich einfach auf eine Antwort zu warten. Mehr konnte sie eh nicht machen.
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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 10:51 am

Ich nickte ernst, war allerdings nicht sonderlich überrascht. Ich hatte mir schon gedacht, dass sie sich noch nicht solange kannten. Worüber ich allerdings sehr überrascht war, war dass sie sagte, dass Takeshi und ich 'nicht gerade einen unvertrauten Eindruck machten'. Ich wusste zuerst nicht was ich darauf antworten sollte, also nahm ich erstmal einen Schluck Kaffee und dann ließ ich mir das nochmal auf der Zunge zergehen. "nicht gerade einen unvertrauten Eindruck machten," wiederholte ich, was Lenalee gesagt hatte, und lachte danach leise - denn zu etwas anderem war ich irgendwie nicht fähig. "nein, wir wohnen auch zusammen, wir kennen uns seit gerademal zwei Tagen." plauderte ich freundlich darauf los.
Ich sah auf die Uhr. Es war noch nicht sonderlich spät. Bis zum Abend hatten wir noch Zeit. Aber was wir in der Zwischenzeit machen könnten, wusste ich auch nicht so genau.

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 11:43 am

"Genauso wie wir.", kam es nur aus Lenalee. Was sollten sie machen. Kenji und Takeshi standen dort immer noch. Ob sie es eigentlich bemerkt hatten, das Rin und sie weg waren. Irgendwie war die Stimmung bedrückend. Beide hatten ihre Sachen schon ausgetrunken und Lenalee dachte nicht daran, sich noch was zu bestellen. Gleich am ersten Tag alles aus zugeben, wäre nicht Sinnvoll. Aus Nettigkeit und weil sie Rin ein bisschen mochte zahlte sie alles. Die Kellnerin gab ihr die Rechnung. Es war auch wirklich nicht teuer gewesen. "Für diese Preise, komm ich glatt öfters her.", meinte sie und ließ dann den Kassenzettel verschwinden. "Wollen wir dann?", fragte sie und hoffte sie hatte Rins Ausdruck richtig gedeutet, das sie selber gehen wollte. Noch einmal sah sie zu den anderen rüber. Aber ihr Blick verweilte nicht lange dort. Sie stand auf und wartete dann auf Rin.
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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 12:29 pm

"Danke," sagte ich, als Lenalee die Rechnung übernahm und wurde vielleicht auch ein wenig rot dabei. Lenalee war schon draussen, als ich mir gerade die Jacke anzog. Gerade, als ich die Tür öffnete und hinaustrat, sah ich aus dem Augenwinkel ein Auto. Und plötzlich schien die Zeit stillzustehen, in wirklichkeit brauchte es nur eine Nanosekunde, aber in meinem Kopf würde, das der Moment sein, in dem ich die Entscheidung meines Lebens machte.
Eine schwarze Limosine steuerte direkt auf Lenalee zu, die wartend in meine Richtung sah, sodass sie genau mit dem Rücken zu dem Auto stand. Später würde ich mich fragen, warum sie nicht das Quietschen der Reifen gehört hatte, aber es schien keinem aufzufallen. Für noch einen kurzen Moment erhaschte ich den Blick des Autofahrers, der verzweifelt versuchte das Lenkrad irgendwie in den Griff zu bekommen. Ich vermutete, dass er stark alkoholiesiert war. Das alles dauerte nur einen Wimpernschlag. Im nächsten moment schrie ich auf und sprintete auf Lenalee zu. Ich betete, dass ich sie nur weit genug wegschubsen könnte. Ich lief wie in Zeitlupe kam es mir vor, ich erreichte Lenalee in einem letzten Schritt und stieß sie so heftig wie ich konnte auf die Seite. Das letzte was ich sah, war wie sie auf dem harten Betonboden aufkam. Und damit nahm die Zeit wieder ihre normale Geschwindigkeit an. Ich hörte Leute schreien. Die Bremsen machten ein fürchterliches Geräusch. Der Geruch nach Motoröl und Benzin kroch mir in die Nase. Ich hörte irgendetwas knacken, splittern. Ich versuchte meine Augen zu öffnen, aber sie wollten mir nicht gehorchen. irgendetwas nasses rann mir an der Seite hinab. Etwas bewegte sich. Ich merkte, dass ich die Luft angehalten hatte bis jetzt, und nahm einen tiefen Atemzug. Der Schmerz brach über mich herrein. Er war einfach überall. Ich wollte meine Augen öffnen. Sehen was los war. Meine Hand, sie fühlte boden. Mein Kopf war an eine Mauer gelehnt. Augen. Öffnen. Befahl ich gedanklich, und endlich. Es tat sich was. Als allererstes fiel mir auf, dass ich keinen Schuh mehr hatte. Wie zum Teufel war mir mein Schuh abhanden gekommen? Leute. Leute, die auf mich einredeten. Ich konnte sie nicht hören. Meine Ohren klingelten. Ich sah nur verschwommen. Aber mein Schuh war weg. Wie sollte sie ohne Schuhe nachhause kommen? Immernoch diese Leute. Sie begrabschten mich, und taten mir weh. Verzweifelt schrie ich auf, aber aus meinem Mund kam nichts ausser ein kleiner Laut. Eine Träne rollte mir die Wange hinunter. Hinterließ eine Spur aus heller haut, in einem Gesicht voll Dreck und Blut.
Wie sollte sie das meiner Mutter beibringen. "ruft meine mama an." flehte ich die Menschen an, aber sie schienen mir nicht zuzuhören. "ruft sie an und sagt das es mir gut geht." bat ich. Aber sie wollten nicht darauf hören. Sie taten mir immernoch weh. Ich wollte das nicht. Noch mehr Tränen. Wann hörten sie endlich auf damit. ruft sie an. Tatütata, Mama .. tatü aufhören tata hört doch endlich auf damit. tat hört mir doch zu. üü hilfe. tata.

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   Sa Jan 21, 2012 1:48 pm

Draußen wartete ich auf Rin. Es kam mir wirklich wie eine ganze Ewigkeit vor. Aber diese Zeit nutzte ich und sah in den Himmel. Die Sonne schien und fühlte sich so warm und geborgen an. Das lächeln kam mir wieder zurück Irgendwie war alles so wunderbar. Alles leuchtete im satten Grün und dazwischen lauter Farben. Die Welt schien irgendwie für einen Moment still zu stehen. Vielleicht war es hier gar nicht so schlimm, wie ich anfangs dachte. Ich drehte mich zur Tür, um zu sehen wann Rin rauskommen würde. Und auch im nächsten Moment kam alles so schnell. Viel zu schnell. Gerade noch lächelte ich Rin an, die im nächsten Moment mich weg schleuderte. Erst jetzt sah ich das Auto, was erst auf mich zukam und dann auf Rin. „Neeeein.“ Alles kam mir so lang vor. So lang und schlimm. Ich merkte nur ein harten Aufprall. Wo bin ich? Bin ich schon tot? Ich merkte ein schmerz. Mein Kopf, er schmerzte ziemlich. Ich versuchte meine Augen zu öffnen. Es gelang mir. Ich sah kurz verschwommen, doch umso besser es wurde sah ich immer klarer das Blut, was von meiner Schläfe auf den Asphalt lief. Meine Augen weiteten sich. Panik breitete sich in mir auf. Ich weinte auf einmal heftig und zitterte am ganzen Körper. Rin! Ich stand auf. Schmerzen, nicht so doll wie am Kopf, doch es waren welche. Ich sah eine Menschenmenge. „Geht weg. Lasst sie los. Nicht anfassen. Lasst mich durch.“, schrie ich alles auf einmal. Ich kämpfte mich durch und als ich endlich bei Rin war, war ich nur geschockt. Schon kniete mich neben ihr, aber fasste sie nicht an, da ich Angst hatte, sie könnte jeden Moment zerbrechen. „Fasst. sie. bitte. nicht. an.“. Nur stockend bekam ich die Wörter raus. Rin murmelte was aber ich verstand sie nicht. „Ich verstehe dich nicht. Es tut mir leid. Es tut mir so leid.“ Wieder ein Wall aus tränen kam in mir hoch. „Ruft jemand ein Krankenwagen. Los. Bitte.“ Unter tränen versuchte ich deutlich zu sprechen. Doch als jemand die Hörer griff und den Krankenwagen rief, war ich mir sicher, dass ich deutlich genug gesprochen hatte. „Rin alles wird gut. Es tut mir so leid. Alles wird gut halte durch.“ Mehr brachte ich nicht raus. Ich musste den anderen bescheid sagen. Endlich der Krankenwagen ist da. „Alles wird gut.“, murmelte ich. Ich wollte keine Panikattacke bekommen. Der Sanitäter wollte meine Wunden verheilen, doch ich schlug das ab. Ich konnte gerade nicht an mich denken. So schrieb ich mir lieber die Adresse des Krankenhauses auf. Ich blieb noch kurz da, als der Krankenwagen weg fuhr. Kurz fasste ich an mein noch nasses Blut, was leicht lief und das getrocknete. Schürfwunden hatte ich. Diese fingen an weh zu tun. Doch machte es mir nichts aus. Bescheid sagen. Ich musste den anderen bescheid sagen. So rannte ich los in der Hoffnung, das Kenji und Takeshi mir antworten würden. Doch Takeshi war nicht mehr da, nur Kenji stand da. So rannte ich zu ihm voller Tränen in den Augen und versuchte ihn aufgebracht alles zu erklären.
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Reika

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   So Jan 22, 2012 5:00 am

In meiner Gedankenwelt spielten sich seltsame Szenen ab. Sky Tree Bombing. Tod. Verderben. Meine Schuld, unsere Schuld. Mein Kopf schmerzte ein wenig und ich bekam nur noch ziemlich wenig von der Außenwelt mit. Aber ich wusste, dass Lenalee und Rin und verlassen hatten. Ich konnte nicht antworten. Was war nur los? Lost Christmas. Alle Menschen, der Virus. Es war schlimm, mehr als schlimm. Hatte ich dies all die Zeit verdrängt? Was wäre wenn ... Ein Schrei riss mich aus der Trance. Was war passiert? Es waren viele Menschen zu hören. Wo sind die beiden Mädchen hin? Wo ist Takeshi hin? Ich konnte niemanden mehr sehen. Ich war allein. Wie sonst auch. Mit einer gleichgültigen Haltung starrte ich auf den Boden und ich spürte, dass die Leute mich für anders hielten. Sogar hier. War es das mit meiner neuen Chance? "Verdammt." Ich ballte meine Faust, als plötzlich Lenalee zu mir gerannt kam. Sie weinte. Oh nein... Leider wusste ich nicht, was man in so einer Situation zutun hatte. Damals war auch keiner für mich da. Vielleicht sollte ich nachfragen, was passiert ist, aber in diesem Zustand kriegt sie wohl keinen Satz zustande. Ich schwieg. Es war herzzerreißend ein Mädchen so weinen zu sehen. Ja, auch ich habe immernoch ein Herz. Ich, der Massenmörder. Der Mensch, der keine Angst davor hatte, Leute umzubringen. Ich nahm sie in den Arm. Das war das, was ich mir damals immer gewünscht hatte, dass jemand hinter mir steht. War das überhaupt zu vergleichen? "Was ist passiert?" endlich hatte ich etwas gesagt, nach viel zu langem Schweigen. Nach so viel Verzweiflung auf einmal. Takeshi wüsste bestimmt, was zutun war, er verstand Menschen besser als ich. "Es wäre vielleicht besser, wenn wir hier weggehen würden. Was denkst du?" Meine Stimme klang anders als sonst. Netter. Mitfühlender. Halt einfach anders. Ich blieb nun still und wartete darauf, was sie sagen würde.
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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   So Jan 22, 2012 5:31 am

Dort stand er. Kenji. Ich war so froh ihn zusehen. Ich war überhaupt froh, dass er da war. Er war mir einfach ein wenig vertrauter als Takeshi. Wie hätte ich es ihm erklären sollen? Wieder kam in mir ein Fall aus tränen. Doch dann war ich endlich bei Kenji. So stand ich bei ihm und hatte erst versucht ihm alles zu erklären. Nichts. Ich brabbelte nur unverständliches Zeugs. Reiß dich zusammen Lenalee. Sonst bist du auch nicht so. Los sag es ihm. Wieder nichts. Es passierte immer und immer wieder vor meinen Augen. Es beruhigte mich, als Kenji mich in den Arm nahm. Genauso verwunderte es mich. Ich atmete ein paar Mal ein und aus. Es beruhigte mich etwas. Jedenfalls so, das ich besser sprechen konnte. "Was ist passiert?" kam nach einer Weile von ihm. „Ich..“, es war nur ein versuch der scheiterte. Aber ich wollte es noch mal versuchen. „Ich und Rin waren im Cafe und wollten bisschen raus. Ich..Ich bin schon mal Vorgegangen. Draußen habe ich gewartet und zur Tür gesehen wann sie rauskommt.“, wieder liefen mir ein paar Tränen. „Doch dann. Dann passierte alles so schnell. Ein Auto kam und sie schuppste mich zur Seite..aber dafür wurde sie erfasst.“ Wieder kam dieser geschockte blick. Schuldgefühle kamen in mir auf. So doll hatte ich sie noch nie gespürt. Wegen mir ist das alles passiert. Ich sah Kenji an. Würde dieser mich nun verurteilen deswegen? Nur ein paar Schritte ging ich zurück. Ich sah auf den Boden, nahm seine Hand und fing wieder an zu sprechen: „Können wir zusammen ins Krankenhaus. Ich schaff das nicht alleine. Ich..bitte..also.“ Weiter kam ich nicht. Irgendwie musste ich nicht nur wegen Rin so weinen, nein auch das ich gerade Kenjis Sachen mit meinem Blut befleckt hatte. „Es tut mir leid“ kam nur raus.
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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   So Jan 22, 2012 5:55 am

Man merkte, dass sie wirklich ein unschuldiges Mädchen war. So traurig über eine Verletzung eines Menschen. Selbst so verletzlich. Lag es daran, dass sie ein Mädchen war oder warum war ich nicht mal so traurig als 100 Leichen vor mir lagen? Wahrscheinlich bin ich einfach zu kalt. Zu abgehärtet von der Vergangenheit. "Rin.. Auto.." murmelte ich vor mich hin, es dauerte ein wenig bis ich zu einem klaren Gedanken kam, die Situation überforderte mich ein wenig. "Ein Auto kam und sie schuppste mich zur Seite..aber dafür wurde sie erfasst." Sich selbst beinahe umbringen, um jemanden zu beschützen? Diese Rin war selbstlos. Und sie hatte vermutlich ein großes, nein warte, ein riesiges Herz. Oder sie wollte einfach sterben, irgendeins auf jeden Fall. Lenalee ging kurz ein Stück zurück. Hatte sie Angst, ich würde es ihr böse nehmen? Stimmt, sie kennt mich noch nicht sehr gut. Ich ging wieder ein paar Schritte vor, um auszugleichen, was sie gerade zurückgegangen war. Dann fragte das mit Tränen und Blut befleckte Mädchen, ob ich mit ihr ins Krankenhaus gehen würde, um Rin zu besuchen. "Natürlich." antwortete ich wieder mit meiner normalen, gleichgültigen Stimme. Es war wohl nur ein Moment der Schwäche, als ich mich eben meinen Gefühlen hingegeben hatte. Aber irgendwas in mir sagte, dass ich mich mit dieser Theorie irre. Sie war nervös. Und bleich. Ich hob ihr Kinn an und blickte in ihre Augen. Es war fast so, als würde die Welt für einen Moment still stehen. Seltsam. Ungewohnt. "Ich verurteile dich nicht. Es war nicht deine Schuld." sprach ich und wendete meinen Blick wieder ab. "Würdest du jemanden verurteilen, wegen so etwas Harmlosem? Wenn du wüsstest, was ich schon alles getan habe, dann würdest du vermutlich mich verurteilen. Oder eher hassen." Ohne ein weiteres Wort starrte ich wieder auf den Boden. War das ein Fehler? Warum habe ich das eben getan? Was passiert hier nur? Mein Kopf schmerzte wieder, wiederum wollte sie noch zum Krankenhaus. Vielleicht wollte sie mich nun nicht mehr dabei haben.
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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   So Jan 22, 2012 7:47 am

Ich war überrascht, als Kenji paar Schritte auf mich zuging. Aber ich sah ihn erst überrascht an, als er mein Kinn hob. Also nahm er es mir nicht übel. Ich lächelte leicht und mir lief eine Träne. Es sollten keine weitere mehr laufen, ich wollte nicht mehr weinen. Würdest du jemanden verurteilen, wegen so etwas Harmlosem? Wenn du wüsstest, was ich schon alles getan habe, dann würdest du vermutlich mich verurteilen. Oder eher hassen." Ich drückte leicht seine Hand, als ich dies hörte. „Weißt du Kenji. Es gibt Menschen die tun böses. Betrügen. Belügen und Morden. Vielleicht hast du eins von dem getan. Auch wenn du mir jetzt sagen würdest, ich habe viele Menschen getötet oder ähnliches, würde ich dich nicht hassen.“ Ich schwieg kurz. Vielleicht klang es für ihn Naiv und dumm. Für mich nicht. Es war so. Ich wollte stärker werden. Ich hatte Schuldgefühle und mir war nach weinen aber ich konnte nicht. Es ging um Rin und nicht um mich. Nach der kleine Pause setzte ich an: „Der Grund dafür ist einfach. Du hast solang ich wir jetzt zusammen sind, nicht versucht mir was Böses zu tun. Und wenn das alles gespielt war dann tu es jetzt.“ Ich sah ihn ernst in die Augen. Manche würden jetzt Angst haben, doch ich hatte keine. Irgendwie vertraute ich ihm ein wenig. Für mehr, kannten wir uns zu wenig. Aber er schien nicht dieser schlechte Mensch zu sein, wie er dachte. Menschen können sich ändern, Menschen haben zwei Seiten. So wie er. Und wie ich vermutete passierte nichts. Ich lächelte leicht. „Siehst du.“, sagte ich nur. Noch immer hielt ich seine Hand. Ich wollte sie auch nicht los lassen. Also ging ich mit ihm voran zum Krankenhaus. Zu Rin. Ich wollte wissen wie es ihr geht und sie um Verzeihung bitten.

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BeitragThema: Re: Einkaufszentrum Yashino   So Jan 22, 2012 10:16 am

Vor dem Unfall- ~

Ich war kurz in meinen Gedanken, und sah dann dass Lenalee und Rin schon gegangen sind, Kenji war noch neben mir, aber er war wie Hypnotisiert, die beiden wollten anscheinend ihre Ruhe unter Mädels.. und Kenji war anscheinend noch nicht so offen, in dem Moment fühlte ich mich, als ob ich nicht so wirklich in die Gruppe gehöre, also beschloss ich zu gehen, da es niemandem auffallen würde. Es war komisch..
~Irgendwie komisch alles, ich bin doch Normalerweise nicht so...~ Dachte ich mir während ich raus ging. Ich ging die Straße in Richtung heim entlang, es war Sonnig und warm draußen, überall waren Leute die ihre Einkäufe machten, mit ihren Familien draußen waren, viele Pärchen waren auch zu sehen. Autos fuhren nicht so viele hier. Eine Limousine fuhr auffällig schnell, ein kurzer Blick aus dem Augenblick erhaschte ich, der Fahrer kam mir so bekannt vor, er sah aus.. wie der Busfahrer, nur andere Klamotten.
~Und ich dachte ich würde den nie mehr sehen.~ Dachte ich mir. Ich ging einfach weiter und ignorierte es weiterhin. ----
Ich lief die Straße weiter entlang, als auf einmal ein Krankenwagen an mir vorbei zischte. Ich drehte mich in die Richtung die er gefahren ist.
~Das.. ist beim Einkaufszentrum....! Was ist wenn es Rin, Kenji oder Lenalee sind!?~ Dachte ich mir und rannte dem Krankenwagen hinterher.
Irgendwann verlor ich ihn aus den Augen, als er auf einmal wieder mit einem Affentempo an mir vorbeiraste drehte ich mich hektisch um. Ich weiß nicht wieso, aber in dem Moment hatte ich so ein komisches Gefühl, dass ich den Krankenwagen nicht einfach ignorieren dürfte.
~Ich kann nicht raten, ich muss mir einfach sicher sein!~ Gedacht getan, ich rannte ihm wieder hinterher. Ich rannte so schnell ich nur konnte, ich war in dem Moment froh so trainiert vom Basketball zu sein. Ich wisch den Leuten aus, die mir alle entgegen kamen.
"Bitte.. nicht.." Hab ich mir nur selbst gedacht. Ich rannte wie ein Verrückter, ich rannte für jemanden den ich kaum kannte.. aber es waren alle meine Freunde..
Ich folgte dem Krankenwagen bis ich ihn aus den Augen verloren hab. Völlig aus der Puste fragte ich einen Passanten.
"Ent..schuldigung.. könnten.. sie.. mir sagen.. wo.. der Kranken..wagen von.. vorhin.. hin..fährt?" Der Passant zeigte mir die Richtung. "Vielen dank!" Ich bedankte mich bei ihm und rannte weiter in Richtung Krankenhaus.

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